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Der Innovation wird bei der AG Cilander grosser Stellenwert beigemessen. Innerhalb der letzten drei Jahre ist die Entwicklungsabteilung von drei auf sechs Personen angewachsen. Im Durchschnitt investiert die AG Cilander rund 2% des Umsatzes in die Entwicklungsarbeit, das liegt leicht über dem Durchschnitt der schweizerischen KMU.
In den drei Produktegruppen Bekleidung, Technische Textilien und Schleifmittel werden derzeit ca. 40 Projekte, darunter drei KTI-Projekte, bearbeitet. Diese befinden sich in unterschiedlichen Fortschrittsstadien – vom Anfangstadium bis kurz vor dem erfolgreichen Abschluss.
Eine Erweiterung unseres Maschinenparks mit einer Anlage für Schmirgeln / Bürsten / Rauen ist derzeit in der Evaluation. Mit einer Investition in diese neueste Technologie würde das Angebot im Bereich der Oberflächeneffekte erweitert. Damit könnte die Vielfalt der modischen Effekte deutlich gesteigert werden.
Dank der ausgezeichneten Marktstellung und der Reputation gelingt es uns auch immer wieder, bei international bedeutenden Konzernen als Entwicklungspartner angefragt zu werden. So sind zum Beispiel bei den Technischen Textilien zwei Projekte in Zusammenarbeit mit Dupont in Arbeit. Es geht hierbei um hochwertige Gewebe für Schutzbekleidung, die höchsten Anforderungen genügen müssen. In diesem Projekt kombinieren wir die Stärken der AG Cilander in der Färberei und in der Endausrüstung mit der Beschichtungs-Kompetenz unserer Tochterfirma Geissbühler.
Erfolgreiche GOTS-Zertifizierung Im Bekleidungssektor, zum Beispiel, arbeiten wir mit Hochdruck am Thema Organic Cotton. Wir haben im letzten Finish ausführlich darüber berichtet. Im April erfolgte die Zertifizierung als Produktionsstätte, die die strengen Auflagen des Global-Organic-Cotton-Standard (GOTS) erfüllt. Als erster Veredlungsbetrieb in der Schweiz haben wir das Zertifikat des Institutes für Marktökologie (IMO) erhalten.
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